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Trainerseminar im Land der aufgehenden Sonne

Steven Turek besucht Beijing

Für eine Woche besuchte Steven Turek Beijing und bildete 30 Trainer der Region Tongzhou fort und erlebte neben Fußball und Kultur eine außergewöhnliche Gastfreundschaft.

 

5 Tage im Zeichen der Taktik, des Coachings und der Trainingsplanung

 

Im Auftrag des Sportministeriums des Pekinger Stadtteils Tongzhou präsentierte Steven Turek vor den anwesenden Trainern Prinzipien im Spiel mit Ball und Ballverlustmoment. „Man hat richtig gemerkt, wie groß das Interesse für diese Themen ist“, berichtete Turek nach seiner 9 tägigen Reise, „natürlich ist die Sprache im ersten Moment eine größere Hürde aber bereits nach wenigen Einheiten hatten wir den richtigen Rhythmus gefunden und konnten uns detailliert über die unterschiedlichen Prinzipien beispielsweise im Gegenpressing unterhalten.“ Unterstützt wurde die Delegation von Hannover 96 von einer professionellen Übersetzerin, die ihrerseits seit 15 Jahren in Hannover lebt und arbeitet. „Als die Einladung an Hannover 96 kam, mussten wir nicht lange überlegen“, meinte Johannes Plecksnies (Sportlicher Leiter Hannover 96 U10 bis U15), der zusammen mit Turek nach China reiste. Neben theoretischen Einheiten standen nachmittags vor allem Praxiseinheiten auf dem Programm, in denen die entscheidenden Punkte in der Vermittlung besprochen wurden.

„Viele Trainer konnten die Inhalte extrem schnell begreifen und konnten am Ende der Woche selbst wirklich gute Trainingsformen leiten – besonders deswegen erwähnenswert, denn viele Kollegen hatten teilweise nur sehr wenig Erfahrung auf dem Platz“, so Turek. In weiteren Themen wurde die Wichtigkeit von Kleinfeldspielen und Ballbesitzformen (Plecksnies), sowie Prinzipien des Trainings (Turek) verdeutlicht. 

Rahmenprogramm mit viel Kultur und interessanten Einblicken

 

Neben dem sportlichen Programm standen ebenfalls Tagestrips auf dem Programm. Neben der chinesischen Mauer und der verbotenen Stadt, besuchten die beiden Mitarbeiter der Hannover Akademie auch die kleinen Gassen der Innenstadt, die sogenannten Hutongs. „Man hat sich eine Woche lang überragend um uns gekümmert. Wir sind immer noch begeistert von der Gastfreundschaft, die wir erleben durften“, berichtet Plecksnies. 

Aber auch ins Bildungs- und Schulwesen erhielten Turek und Plecksnies Einblick. So besuchten sie die ansässige Grundschule mit knapp 2300 Schülern, leiteten Training und gestalteten ein Turnier, das die Teilnehmer des Seminars coachten. 

Fußballverband setzt auf regelmäßigen Austausch und nachhaltiges Konzept

 

„Besonders begeisternd war die Euphorie und der Enthusiasmus mit dem Spieler und Trainer, aber auch der Präsident des Tongzhou Verbands dem Fußball entgegentritt, eine Grundeigenschaft, die mancherorts inzwischen fehlt“, findet Turek, der auf eine Fortsetzung der Seminare in China setzt. „Wir haben selbst viele Erfahrungen gesammelt, wie wir unsere Vorträge noch besser aufbereiten können, um den Trainern gerecht zu werden. Viele Inhalte würden wir gern noch vertiefen und vielleicht auch gezielt einzelne Trainer coachen“, gibt Steven Turek einen Ausblick auf eine potenzielle Folgeveranstaltung in 2020. Auch Mr. Wang, Initiator und Präsident des Tongzhou Fußballverbands findet warme Worte „Wir sind total begeistert von der Arbeit von Johannes und Steven. Wir arbeiten mit Nachdruck daran diese Art von Seminar mit den beiden zu wiederholen.“